Nach zähen Verhandlungen mit der IG Metall hat der Landesinnungsverband des Metallbau- und Feinwerkmechanikerhandwerks die Tarifrunde 2009 mit einem maßvollen Ergebnis abgeschlossen. Nach Ansicht der Tarifkommission wird der Abschluss der schlechten wirtschaflichen Lage der Mitgliedsbetriebe gerecht und trägt seinen Teil dazu bei, Arbeitsplätze zu sichern und Ausbildung weiterhin zu gewährleisten. Dies geschieht insbesendere durch zusätzliche Regelungen, die es wirtschaftlich angeschlagenen Betrieben erlauben, Erhöhungen zu einem späteren Zeitpunkt vorzunehmen und tarifliche Leistungen wie Sonderzahlungen und Urlaubdsgeld unter bestimmten Bedingungen zu streichen.
Grundsätzlich wurde vereinbart, dass es für die Monate April bis September 2009 keine Nachzahlungen geben wird - der im März ausgelaufene Tarifvertrag kommt auf diesen Zeitraum weiter zur Anwendung. Ab Oktober 2009 werden Löhne und Gehälter um 1,5 Prozent erhöht. Ein Jahr später erfolgt eine weitere Erhöhung um 2 Prozent, die bis zum 31.3.2011 läuft. Die Vergütung der Auszubildenden wird bis 30.9.2011 auf dem Stand 31.3.2009 festgeschrieben. Statt einer Erhöhung wird die in den Tarifverträgen zur Beschäftigungssicherung vorgesehene Verpflichtung zur Übernahme der Auszubildenden in ein befristetes Arbeitsverhältnis für sechs Monate ab dem 1.10.2009 auf zwölf Monate erhöht.




