EnergieSparCheck-Forum 2010

Am 27. Februar fand auf der Clean Energy & Passivehouse in Stuttgart das EnergieSparCheck-Forum 2010 statt. Hauptthema waren die Auswirkungen des zu Jahresbeginn in Kraft getretenen Landeswärmegesetzes.

Das Wärmegesetz, das seit Januar 2010 die Bestandsbauten in Baden-Württemberg auf dem Kiecker hat, war Hauptthema des diesjährigen EnergieSparCheck-Forums am 27. Februar auf der Clean Energy & Passivehouse (CEP) in Stuttgart. Unter anderem schreibt das Gesetz vor, dass nach einem Heizungswechsel in Altbauten ein 10-prozentiger Mindestanteil an erneuerbaren Energien für Raumwärme sorgen soll. Die vom Baden-Württembergischen Handwerkstag (BWHT) organisierte Veranstaltung, auf der dreizehn Referenten Messehäppchen in Form fachbezogener Informationen reichten, war gut besucht.

Flankiert von Elektromobilen, Solarkollektoren und Biobrikettpressen wurde das Podium von Themen rund um das Wärmegesetz beherrscht. Messebesucher, die sich nach Lösungen für ihr Haus umsahen, bekamen einen Einblick in Beratungs- und Finanzierungsmöglichkeiten sowie in die technische Umsetzung gesetzlicher Vorgaben. Energieberater und Multiplikatoren holten sich Anregungen zu regenerativen Heiztechniken und zur Optimierung bestehender Heizungen.

Durchgängig wurde betont, dass eine gute Beratung das A und O für den Start in eine erfolgreiche energetische Sanierung ist. Denn mit vorschnellen Einzelmaßnahmen verbaut sich der sanierungswillige Hausbesitzer oft bessere Lösungen, die das Gesamtsystem Haus im Blick haben. Tatsächlich zeigte sich in den anschließenden Gesprächen: der Beratungsbedarf auf Seiten der Hausbesitzer steigt. Wobei sich das Handwerk mit seinen qualifizierten Energieberatern als eine Art Botschafter sieht.

Ferner wurde deutlich, dass die Angebote der größten Förderbank KfW sehr vielfältig sind und es zusätzlich Landesförderungen gibt. Allerding sollte man sich besser nicht alleine durch den Förderdschungel wagen, sondern die Hilfe eines Energieberaters, eines Baufinanzierungsberaters oder des Informationszentrums Energie beim Wirtschaftsministerium in Anspruch nehmen sollte.

Impressionen vom EnergieSparCheck-Forum 2010
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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