Rund 100 Energieberater, der Großteil davon aus dem Handwerk, folgten Ende September einer Einladung des Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz und Energiewirtschaft ins Stuttgarter Haus der Wirtschaft. Begleitet von vielen interessanten Fachvorträgen stellte die Informationsveranstaltung zum EnergieSparCheck (ESC) klar, dass das landeseigene Förderprogramm für Energieberatungen weitergeführt wird: „Ich halte den EnergieSparCheck für ein erfolgreiches Programm, das anschauliche und verständliche Ergebnisse liefert. Insofern möchte ich betonen, dass der EnergieSparCheck von Seiten des Umweltministeriums in keiner Weise in Frage steht“, so Ministerialdirektor Helmfried Meinel.
Die Veranstaltung gab den Energieberatern aus dem Handwerk aber auch Gelegenheit, dem Umweltministerium ihre Sicht der Energieberatungslandschaft vor Augen zu führen. So ließ vor allem die Aussage von Meinel aufhorchen, er wolle, analog zu Nordrhein-Westfalen, Bundesmittel zur Subventionierung von Energieberatungsdienstleistungen bei den Verbraucherschutzzentralen und Energieagenturen nach Baden-Württemberg holen. Nachdem dabei Anbieter aus dem Handwerk außen vor blieben, verliehen einige Stimmen aus dem Publikum der Sorge Ausdruck, dass ihnen auf diese Weise eine geförderte Konkurrenz entstünde, die freie Energieberatungen wenig lukrativ mache und unterm Strich auch das im bundesweiten Vergleich dichteste Netz an Energieberatern gefährde. Der Handwerkstag hat zu dieser Problemstellung kurzfristig Gespräche mit dem Umweltministerium aufgenommen.
Die Folien der Fachvorträge stehen zum zum Download bereit auf der





