Die höchsten Zuwächse gab es wie schon drei Monate zuvor bei den Handwerkern für den gewerblichen Bedarf, die ihre Umsätze im Vergleich zum Vorjahresquartal um 13,4 Prozent steigern konnten. Insbesondere die Feinwerkmechaniker trugen mit einem Zuwachs von 17,0 Prozent zum guten Gruppenergebnis bei. Trotz aller Skepsis bezüglich der Zukunft laufen die Geschäfte bei den handwerklichen Zulieferern und den industriellen Kunden derzeit sehr gut.
Auf Grund eines starken Neuwagengeschäftes meldet das Kfz-Gewerbe ebenfalls hohe Zuwächse(+7,5%). Das Nahrungsmittelgewerbe konnte seine Umsätze um 7,6 Prozent steigern, wobei vor allem die Fleischerbetriebe im Vergleich zum Vorjahresquartal stark zulegen konnten (+11,9%). Besonders mit Catering bei gewerblichen Kunden lässt sich derzeit viel Geld verdienen. Aber auch private Haushalte legen verstärkt Wert auf gute Qualität und kaufen lieber beim regionalen Fleischer als im Supermarkt. Die übrigen konsumnahen Handwerke (Gesundheitsgewerbe und Dienstleistungshandwerk) erreichten geringe Umsatzzuwächse.
Trotz hoher Umsatzzuwächse darf nicht übersehen werden, dass Teile davon durch Kostensteigerungen bei Energie, Rohstoffen und Vorprodukten aufgefressen werden.
Die Beschäftigung konnte auf dem Niveau des Vorjahresquartals gehalten werden. In den Bau- und Ausbaugewerken konnten vor allem diejenigen Handwerke, die am Außengebäude arbeiten, nochmals zulegen.






