Vizepräsident Brambach mit Statement zur Breitbandentwicklung
23.01.2012Das Land plant, die Breitbandversorgung im Land voranzutreiben und hat dazu Vertreter aus Kommunen, Wirtschaft und der Telekommunikationsbranche befragt. Im Rahmen einer Anhörung im Finanz- und Wirtschaftsministerium nahm BWHT-Vizepräsident Brambach zu den Belangen des Handwerks Stellung.

Mitte Januar hatte Finanz- und Wirtschaftsminister Schmid Kommunalvertreter, Wirtschaftsvertreter und Vertreter der Telekommunikationsbranche zur Anhörung "Weiterentwicklung der Breitbandinfrastruktur" eingeladen. Hintergrund ist der Plan des Landes, Beihilfen zu erhöhen und künftig auch den Breitbandausbau in den Randzonen von städtischen Gebieten zu fördern.

Vonseiten des baden-Württembergischen Handwerkstages (BWHT) waren Vizepräsident Dr. Harry Brambach und der Abteilungsleiter Wirtschaftspolitik und Statistik, Stefan Schütze, zugegen. In seinem Statement betonte Dr. Brambach  die Wichtigkeit einer flächendeckenden Grundversorgung und wies darauf hin, dass derzeit schätzungsweise rund 3.000 Betriebe im Land von der Breitbandgrundversorgung abgeschnitten sind. Indem das Land plane, die Grundversorgung von einem auf zwei Megabit pro Sekunde aufzustocken sei es auf einem guten Weg, betonte Brambach. Um die heute üblichen Anwendungen zu nutzen benötige ein Unternehmen laut einer Studie der Universität Stuttgart allerdings eine Bandbreite von 6 MBit/s.

Werbung