Mitte Januar hatte Finanz- und Wirtschaftsminister Schmid Kommunalvertreter, Wirtschaftsvertreter und Vertreter der Telekommunikationsbranche zur Anhörung "Weiterentwicklung der Breitbandinfrastruktur" eingeladen. Hintergrund ist der Plan des Landes, Beihilfen zu erhöhen und künftig auch den Breitbandausbau in den Randzonen von städtischen Gebieten zu fördern.
Vonseiten des baden-Württembergischen Handwerkstages (BWHT) waren Vizepräsident Dr. Harry Brambach und der Abteilungsleiter Wirtschaftspolitik und Statistik, Stefan Schütze, zugegen. In seinem Statement betonte Dr. Brambach die Wichtigkeit einer flächendeckenden Grundversorgung und wies darauf hin, dass derzeit schätzungsweise rund 3.000 Betriebe im Land von der Breitbandgrundversorgung abgeschnitten sind. Indem das Land plane, die Grundversorgung von einem auf zwei Megabit pro Sekunde aufzustocken sei es auf einem guten Weg, betonte Brambach. Um die heute üblichen Anwendungen zu nutzen benötige ein Unternehmen laut einer Studie der Universität Stuttgart allerdings eine Bandbreite von 6 MBit/s.







