Der Landesrechnungshof hat in einer beratenden Äußerung gegenüber dem Landtag geäußert, dass die Kostenvorteile von Public Private Partnership-Projekten meist sehr viel geringer sind als angenommen wird. Im Rahmen einer Wirtschaftlichkeitsanalyse wurden sechs große Projekte in Baden-Württemberg mit einem Auftragsvolumen von 280 Millionen Euro untersucht. Im Durchschnitt wurden im Vergleich zu den Eigenerstellungskosten 2,7 Prozent eingespart. In einem untersuchten Projekt wäre die Eigenerstellung sogar günstiger gewesen.
Eine kritische Bewertung, mit welcher der Rechnungshof die grundsätzlich ablehnende Haltung des Handwerkstages gegenüber der vom Wirtschaftsministerium forcierten PPP-Strategie unterstreicht. Die Mitteilung des Rechnungshofs in Form einer beratenden Äußerung zur Wirtschaftlichkeitsanalyse von PPP-Projekten im Hochbau kann von der Website des Landtags heruntergeladen werden:




