Der Ausschuss für Schule, Jugend und Sport des baden-württembergischen Landtags befasst sich am 16. Februar in einer nichtöffentlichen Sitzung mit berufsbegleitenden Studiengängen. Auf Antrag des CDU-Abgeordneten Andreas Hoffmann berichtet das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst über den aktuellen Sachstand. Hintergrund ist, dass in Anbetracht des Fachkräftemangels adäquate Angebote berufsbegleitender Weiterqualifizierung bestehen sollten – auch für Weiterbildungsinteressierte aus dem ländlichen Raum.
Die zugehörige Landtagsdrucksache gibt einen Ausblick auf geplante Projekte sowie zukünftige Möglichkeiten und zeigt das aktuelle Angebot an berufsbegleitenden Studiengängen auf. Aus Sicht des Handwerks muss das Angebot zügig erweitert werden, denn der geöffnete Hochschulzugang kann derzeit von beruflich Qualifizierten noch kaum genutzt werden: Das Angebot ist insgesamt zu gering und noch zu wenig auf den Bedarf der Wirtschaft abgestimmt. Duale Studiengänge beispielsweise sind keine Lösung, da sie sich in erster Linie an Abiturienten richten und nicht an Handwerker, die sich berufsbegleitend weiterqualifizieren möchten.



