Änderungen im ESF-Förderprogramm Coaching
09.07.2009Seit 1. Juli reagiert das ESF-Förderprogramm Coaching auf die Finanzkrise: Unternehmen in wirtschaftlichen Schwierigkeiten können jetzt Coachings gefördert bekommen. Der Themenbereich Standortentwicklung entfällt, dafür werden nun Kooperations-Coachings unterstützt.

Das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg hat zum 1. Juli 2009 Änderungen am ESF-Förderprogramm Coaching durchgeführt - auch vor den Hintergrund der aktuellen Finanzkrise. So besteht für Unternehmen, die nach dem 1. Juli 2008 in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind, die Möglichkeit, ein gefördertes Coaching zu erhalten. Voraussetzung: sie dürfen nicht insolvent sein.

Der Themenbereich Standortentwicklung entfällt vollständig, dafür wird jetzt mehr Augenmerk auf Unternehmenskooperationen gelegt: Im Themenbereich Innovationen sind nun auch Coachings förderfähig, welche die auf Kooperationen mit anderen Unternehmen abzielen.

Das ESF-Programm Coaching bietet kleinen und mittleren Unternehmen die Möglichkeit, sich externe Beratungen zu den Themen Innovation, Reduzierung des Energieverbrauchs, demografischer Wandel oder Unternehmensübergabe fördern zu lassen. Bei der Förderung handelt es sich um einen 50-prozentigen Zuschuss zu den Beratungskosten, der maximal über 15 Tagewerke zu 400 Euro gewährt wird.

Handwerksbetriebe mit Interesse am Programm wenden sich am Besten an die Beratungsgesellschaft des Baden-Württembergischen Handwerkstages:

Ansprechpartner der BWHM-Beratung

Weitere Informationen und Unterlagen zum Coachingprogramm finden sich auf der Website

Europäischer Sozialfonds in Baden-Württemberg

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