Über einen Zeitraum von drei Jahren fördert fördert das Wirtschaftsministerium mit rund zwei Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) landesweit 13 Projekte zur Berufsorientierung für Schülerinnen und Schüler. "Azubi in spe – Berufe erproben" findet in überbetrieblichen Berufsbildungsstätten statt und soll Ausbildungsabbrüche aufgrund falscher Vorstellungen über den Beruf und die erforderlichen eigenen Neigungen und Fähigkeiten reduzieren. Was offenbar Not tut: allein im baden-württembergischen Handwerk wurde im Jahr 2010 knapp jeder vierte neue Ausbildungsvertrag vorzeitig gelöst.
Unter den 13 geförderten Projekten befinden sich vier, die von Handwerksorganisationen des Landes getragen werden. Mit dabei sind die Handwerkskammer Heilbronn-Franken, die Bildungsakademie Waldshut, die Handwerkskammer Ulm sowie die Handwerkskammer Freiburg mit den Gewerbe Akademien Offenburg, Freiburg und Schopfheim. Der gesamte Förderbetrag für die Handwerksprojekte beläuft sich auf über eine Million Euro.









