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Laut einer Studie der Prognos AG werden in Baden-Württemberg im Jahr 2015 rund 120.000 dual ausgebildete Fachkräfte fehlen. Um dem vorzubeugen, sollen Auszubildende in den Schulen des Landes über ihre persönliche Geschichte den Weg in eine dualen Ausbildung vorstellen, die Anforderungen der Praxis aufzeigen und Jugendliche für eine duale Ausbildung begeistern. "Durch Vorträge, Workshops und Informationsveranstaltungen hoffen wir die Jugendlichen in den Schulen direkt zu erreichen und über die Vorteile und Karrierewege einer dualen Ausbildung zu informieren", beschreibt Wirtschaftsminister Ernst Pfister das Ziel des von seinem Ministerium ins Leben gerufenen Programms "Ausbildungsbotschafter". Damit auch das Handwerk profitiert, wäre es also wichtig, möglichst viele Handwerks-Azubis als Botschafter zu gewinnen.
Der Einsatz der Ausbildungsbotschafter soll durch eine Leitstelle sowie mehrere regionale Koordinationsstellen organisiert werden. Öffentliche und private Einrichtungen mit Sitz in Baden-Württemberg können sich bis 26. April 2011 darum bewerben, eine oder mehrere solcher Stellen einzurichten. Förderfähig sind die anerkannten Personalkosten sowie die Sachkosten der Leitstelle.
Das Projektmanagement, die Qualitätssicherung und die Öffentlichkeitsarbeit des Projekts sind die Aufgaben der Leitstelle. Sie soll die Verbindungsstelle zum Wirtschaftsministerium und zur landesweiten Informationskampagne sein. Wichtig sind zudem die Zusammenarbeit und Abstimmung mit den Koordinatoren, der Aufbau einer Website sowie die Entwicklung eines einheitlichen Schulungskonzeptes für die Ausbildungsbotschafter. Die regionalen Koordinatoren sollen Auszubildende als Botschafter gewinnen und auswählen. Sie organisieren zudem die Kontakte zu den Schulen und Betrieben, insbesondere die konkrete Vermittlung der Botschafter in die Schulen.







