Die eingetragene Genossenschaft (eG) ist eine Rechtsform, die sich für die Kooperation mittelständischer Unternehmen anbietet: sie ist äußerst unbürokratisch und erlaubt vielfältige Geschäftsmodelle in flexiblen Größen. "Sie ermöglicht es, die Größenvorteile eines Verbundes zu nutzen und gleichzeitig die unternehmerische Selbständigkeit zu wahren", so Wirtschaftsminister Ernst Pfister anlässlich des Startschusses zu einer neuen Initiative, die sein Ministerium gemeinsam mit dem Baden-Württembergischen Genossenschaftsverband (BWGV) ins Leben gerufen hat. Ab 2010 werden neue Genossenschaften umfassend gefördert – von der ersten Idee über die Gründungsprüfung bis zum Abschluss einer dreijährigen Startphase.
Schon jetzt handelt es sich, wie BWGV-Präsident Gerhard Roßwog zu berichten weiß, bei der eG um eine zunehmend beliebte Rechtsform: "Wir konnten im Jahr 2008 in Baden-Württemberg 18 neu gegründete Genossenschaften in unserem Verband begrüßen; das haben wir schon als ordentlich viel empfunden. Die Entwicklung 2009 stellt das Vorjahr noch weit in den Schatten. Aktuell haben wir 29 neue Mitglieder aufgenommen."
Im Rahmen einer Informationskampagne wird die Genossenschaftsinitiative im Jahr 2010 Unternehmern und Betriebsberatern auf mehreren Veranstaltungen vorgestellt:
- 25.01.: Landesmuseum Mannheim
- 03.02.: Handwerkskammer Heilbronn
- 02.03.: GENO-Haus Stuttgart
- 14.04.: IHK Weingarten
- 05.05.: Handwerkskammer Ulm
- 14.06.: IHK Freiburg
Informationen über Genossenschaften und die Förderinitiative gibt es auch außerhalb der Veranstaltungen auf den Websites des BWGV und des Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverbands (DGRV) sowie in einer speziell ans Handwerk adressierten Gründerfibel.









