Mit Bildungspartnerschaften zwischen kleinen Unternehmen und allgemeinbildenden Schulen sollen die berufliche Praxis stärker in die Schule integrieren und Schüler besser auf den Übergang ins Berufsleben vorbereiten. Da es gerade kleinen Unternehmen oft schwer fällt, entsprechende Partnerschaften mit Schulen aufzubauen, unterstützt das Wirtschaftsministerium im Programm "Azubi gewünscht – Partnerschaften Schule-Unternehmen" Bildungskoordinatoren mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds.
Aufgabe der Koordinatoren ist es, Bildungspartnerschaften zwischen einer Schule sowie einem Verbund an kleinen Unternehmen (bis zu 50 Mitarbeiter) zu initiieren und aktiv zu unterstützen. Wirtschaftsminister Pfister dazu: "Zu Bildungspartnerschaften gehören unbedingt Betriebspraktika. Diese können von kleinen Unternehmen nicht für ganze Schulklassen angeboten werden. Deshalb sollen mehrere kleine Unternehmen im Verbund eine Schulpartnerschaft bilden können." Langfristige Zielsetzung der Förderung ist, dass jede Haupt-, Werkreal- und Realschule in Baden-Württemberg über betriebliche Partner verfügt.
Die Förderung bezieht sich zunächst auf Projekte im Zeitraum 2010 bis 2012, neben den Personalkosten für den Koordinator sind auch Reisekosten zuschussfähig. Dabei müssen mindestens 40 Prozent der zuschussfähigen Kosten vom Antragsteller selbst aufgebracht werden. Die Antragstellung kann bis zum 30. September 2009 bei der Landeskreditbank Karlsruhe erfolgen, weitere Informationen und Formulare finden sich auf der Internetseite








