Steigende Verluste, sinkende Umsätze, wachsende Lagerbestände, Überkapazitäten, verminderter Cash-Flow, zunehmende Verschuldung, Abnahme des Reinvermögenswertes, ... Kleine und mittlere Unternehmen die mit Problemen dieser Art zu kämpfen haben, nicht aber insolvent sind, können jetzt schnell und unbürokratisch kostengünstige Hilfe durch externe Experten anheuern. Dafür sorgt das vom Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg ins Leben gerufene Sonderprogramm "Krisenberatung in kleinen und mittleren Unternehmen", für das im Jahr 2009 Mittel in Höhe von 550.000 Euro bereit stehen.
Gefördert wird ein bis zu viertägiger Unternehmenscheck, der beispielsweise im Falle von Liquiditätsproblemen zur Vorbereitung von Bankgesprächen dienlich sein kann. Der Zuschuss kann pro Beratungstag bis zu 400 Euro betragen. Möchte sich ein Betrieb längerfristig betreuen lassen, so sollte das Krisenberatungsprogramm für eine so genannte Schwachstellenanalyse genutzt werden. Diese ist Voraussetzung für die Teilnahme am im Mai gestarteten Turn-Around-Beratungsprogramm der KfW-Mittelstandsbank.
Für die Durchführung der Krisenberatung wurde unter anderem die Beratungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Handwerk und Mittelstand (BWHM) ausgewählt. Unternehmen, die an einer Krisenberatung interessiert sind, können sich direkt an die BWHM wenden:
Ansprechpartner BWHM-Beratung








