Umfrage zu den Energiekosten im Handwerk
09.02.2012Im Zuge der Energiewende wird auch das Handwerk mit Einsparforderungen konfrontiert werden. Um sich besser für die Belange der Betriebe einsetzen zu können, erhebt der BWHT per Umfrage bis 31. März den Ist-Zustand im baden-württembergischen Handwerk.
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© Thorben Wengert / PIXELIO

Als Energieverbraucher sind Handwerksunternehmen nicht nur von steigenden Energiepreisen, sondern auch von den Kosten der Energiewende betroffen. Dem sparsamen Umgang mit Energie kommt deshalb künftig zunehmende Bedeutung zu. Die Handwerksorganisationen sind sich sicher, dass in den Betrieben hohe Einsparpotenziale bestehen - auch wenn konkrete Angaben zu den Energieverbräuchen im Handwerk nicht vorliegen. Zahlen, die dringend notwendig wären, um sich im Zuge der Energiewende auf der politischen Ebene fundiert für die Belange der Betriebe einsetzen zu können.

So visiert zum Beispiel das Umweltministerium für den Sektor Gewerbe, Handel und Dienstleistung bis ins Jahr 2020 CO2-Minderungen von rund 40 Prozent an. Was aus Sicht des Handwerks kaum umsetzbar erscheint. Wogegen aber auch besser argumentiert werden kann, wenn konkrete Ist-Werte vorliegen. Der Baden-Württembergische Handwerkstag (BWHT) führt daher eine Unternehmensumfrage durch, mit der ermittelt werden soll, wie hoch die Energieverbräuche und -kosten im Handwerk sind, ob in den vergangenen Jahren bereits Einsparmaßnahmen durchgeführt wurden und in welchem Umfang Erneuerbare Energien im Einsatz sind.

Das Ergebnis soll eine Bestandsaufnahme der aktuellen Energieversorgung im Handwerk sein, die nicht nur in der politischen Diskussion verwendet werden kann, sondern auch Hinweise auf notwendige Unterstützungsaktivitäten bei den Unternehmen liefert und Benchmark-Größen über besonders energieeffiziente Unternehmen bereitstellt.

Die Umfrage läuft bis zum 31. März, Fragebögen nimmt die Ansprechpartnerin beim BWHT per Fax oder Mail entgegen. Inhaltliche Rückfragen können an Stefan Schütze, Abteilungsleiter Wirtschaftspolitik und Statistik, unter der Telefonnummer 0711 / 26 37 09 - 109 gestellt werden.

Fragebogen als PDF-Dokument für Fax-Antwort

Fragebogen als Word-Formular für E-Mail-Antwort

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