Aufgabe der Kommission ist es, bis zum Ende dieses Jahres Strategien für die Zukunft des beruflichen Schulwesens sowie der Aus- und Weiterbildung aufzeigen. Das aus Lehre, Gesellenzeit und Meisterausbildung bestehende handwerkliche Bildungssystem vermittelt nicht nur berufliche Fähigkeiten und Kenntnisse, sondern auch ein überdurchschnittliches Maß an Methoden- und Sozialkompetenz. Was leistet dieses System? Welche Bedeutung hat es für Gesamtwirtschaft und Gesellschaft? Welche Rahmenbedingungen braucht es und wie sieht der politische Handlungsbedarf aus? Diesen grundsätzlichen Aussagen stellt das Papier Zahlen, Daten und Fakten aus dem Ausbildungsmarkt zur Seite. Besonderes Gewicht hat dabei das Fazit zu den Übergängen von der Schule zur Ausbildung: Die unzureichende Ausbildungsreife der Bewerber ist nach wie vor ein Hauptproblem. Die Verschiebung der Schülerströme im gegliederten Schulwesen verstärkt diesen negativen Effekt. Unter anderem spricht sich das Handwerk außerdem klar gegen eine Zersplitterung der Ausbildung in Module aus.
Das BWHT-Papier mit dem Titel "Handwerk – ein Bildungssystem für Fachkompetenz und gesellschaftliche Stabilität" richtet sich nicht nur an die Enquetekommission, sondern auch an alle Landtagsabgeordneten und an die Handwerksorganisationen in Baden-Württemberg selbst.
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