Integration

© Stephanie Hofschläger / pixelio.de

Um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern, ist das Handwerk auf zusätzliche Auszubildende und Fachkräfte aus dem Ausland angewiesen. Ganz egal, ob diese aus Spanien oder Syrien kommen, aus dem EU-Ausland, aus Afrika oder Osteuropa. Die Chancen der Vielfalt müssen genutzt werden. Dies hat durchaus Tradition: In Baden-Württemberg sind überdurchschnittlich viele Handwerker mit Migrationshintergrund beschäftigt. Denn im Handwerk kommt es nicht darauf an, wo man herkommt. Sondern wo man hin will.

Ausländische Fachkräfte können ihre Qualifikationen aus dem Heimatland anerkennen lassen. Der BWHT setzt sich auch für eine Neuausrichtung der Asylpolitik ein. Regelungen des Aufenthaltsgesetzes müssen durch ein neues Zuwanderungsgesetz ersetzt oder zumindest ergänzt werden. Die Integration in Ausbildung und Arbeit muss durch eine Stärkung der interkulturellen Sensibilität der Ausbilder und Maßnahmen der Ausbildungsförderung gefördert werden. Und natürlich durch eine ausreichende Anzahl von Sprachkursen. Denn die Sprache ist der Schlüssel zum Erfolg.