Die Ausbildung im Handwerk basiert auf dem dualen Prinzip. In Betrieb und Berufsschule sowie teilweise in der verlängerten Werkbank der überbetrieblichen Ausbildungsstätten erwerben die Lehrlinge fundiertes Handwerkszeug im Beruf. Das Ziel ist die berufliche Handlungsfähigkeit, um in komplexen Situationen fachgerecht, selbstständig und kundenorientiert zu agieren.
Das Handwerk steht für eine anspruchsvolle Ausbildung. Dies gilt umso mehr, da die Anforderungen in Ausbildung und Betrieb durch stetigen Wandel und Technisierung steigen. Qualitätssicherung und Weiterentwicklung der dualen Berufsausbildung auf der Basis einer ganzheitlichen Ausbildungsstruktur kennzeichnen hier die Aufgaben des BWHT.
16.02.2012
Im Azubi-Austauschprogramm Be Europe, einem Teilprojekt von Go.for.europe, sind für kommenden Herbst 30 Plätze an Auszubildende aus dem Handwerk zu vergeben. Neben Birmingham, Cork und Torquay ist nun auch Dublin mit im Programm. Bewerbungsschluss ist der 4. Juli.
15.02.2012
Die Tagesordnung des Bildungsauschusses im baden-württembergischen Landtag am 29. Februar ist gespickt mit Themen, die das Handwerk betreffen: Neben der Umsetzung der Enquete-Empfehlungen geht es auch um die Berufsorientierung, die Werkrealschule sowie das Unterrichtsversorgungsdefizit an beruflichen Schulen.
01.02.2012
Kultusministerkonferenz, Wirtschaft und Gewerkschaften haben sich über die Zuordnung der beruflichen Abschlüsse im Deutschen Qualifikationsrahmen geeinigt. Aus Sicht des Handwerks ist das Ergebnis zufriedenstellend: Handwerksmeister und Bachelor befinden sich gleichwertig auf Stufe sechs.
19.01.2012
Mit einem erfreulichen Plus bei den neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen startet das baden-württembergische Handwerk in das neue Jahr. Zum ersten Mal seit 2007 begannen wieder mehr junge Menschen eine Handwerkslehre als im Vorjahr. Gleichzeitig konnten erneut wieder tausende von Lehrstellen nicht besetzt werden, teilte Landeshandwerkspräsident Joachim Möhrle mit.
18.01.2012
Der baden-württembergische Handwerksnachwuchs war beim Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks auch im Jahr 2011 Spitze: Von 118 ersten Bundessiegern kommen 19 aus dem Land. Mit zweiten und dritten Plätzen schlossen insgesamt 25 Gesellinnen und Gesellen aus Baden-Württemberg ab.
13.12.2011
Finanz- und Wirtschaftsminister Schmid hat eine Zwischenbilanz des Bündnisses zur Stärkung der beruflichen Ausbildung und des Fachkräftenachwuchs in Baden-Württemberg 2010-2014 gezogen. Im Jahr 2011 lagen die Schwerpunkte auf den Potenzialen benachteiligter Jugendlicher und der Attraktivität der dualen Ausbildung.
02.12.2011
"Wir können und wollen mehr ausbilden, aber es fehlen die geeigneten Bewerber", sagte der Hauptgeschäftsführer des Baden-Württembergischen Handwerkstages (BWHT), Oskar Vogel, am Rande des heutigen Spitzengesprächs zur Ausbildungssituation im Land. Er befürchtet, dass der Nachwuchsmangel die Zukunftsfähigkeit vieler Betriebe gefährdet.
08.11.2011
Die Lage in den Betrieben des Handwerks in Baden-Württemberg spitzt sich zu: Waren es vor einem Jahr noch 13,7 Prozent der befragten Betriebe, die vergeblich auf qualifizierte Schulabsolventen warteten, so meldeten im laufenden Jahr 17,5 Prozent noch offene Stellen.
07.11.2011
Für das Frühjahr 2012 sind im Azubi-Austauschprogramm Be Europe wieder 24 Plätze für vierwöchige Auslandspraktika in England, Irland und Spanien zu vergeben. Bewerbungsschluss ist der 15. Dezember 2011.
31.10.2011
Die besten Nachwuchskräfte im baden-württembergischen Handwerk sind gekürt: Die erfolgreichen Junghandwerkerinnen und Junghandwerker, die alle erst in diesem Jahr ihre Ausbildung abgeschlossen haben, erhielten aus den Händen von Landeshandwerkspräsident Joachim Möhrle und Walter Tschischka, Präsident der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald, ihre Siegerurkunden und ihre Medaillen.