Die Ausbildung im Handwerk basiert auf dem dualen Prinzip. In Betrieb und Berufsschule sowie teilweise in der verlängerten Werkbank der überbetrieblichen Ausbildungsstätten erwerben die Lehrlinge fundiertes Handwerkszeug im Beruf. Das Ziel ist die berufliche Handlungsfähigkeit, um in komplexen Situationen fachgerecht, selbstständig und kundenorientiert zu agieren.
Das Handwerk steht für eine anspruchsvolle Ausbildung. Dies gilt umso mehr, da die Anforderungen in Ausbildung und Betrieb durch stetigen Wandel und Technisierung steigen. Qualitätssicherung und Weiterentwicklung der dualen Berufsausbildung auf der Basis einer ganzheitlichen Ausbildungsstruktur kennzeichnen hier die Aufgaben des BWHT.
19.05.2011
"Das Handwerk macht seit vielen Jahren sehr gute Erfahrungen mit ausländischen Mitarbeitern", sagte Landeshandwerkspräsident Joachim Möhrle und reagierte damit auf die Aussage der neuen Integrationsministerin Bilkay Öney, noch immer seien die Perspektiven junger Migranten auf dem Ausbildungsmarkt schlechter als für Deutsche. Für das Handwerk jedenfalls gelte dies nicht, betonte Möhrle.
17.05.2011
Auch für Abiturienten hat das Handwerk interessante Karrierewege zu bieten - beispielsweise über duale Studiengänge oder die Zusatzqualifikation "Management im Handwerk". Ein neuer Flyer informiert über verschiedene Möglichkeiten.
02.05.2011
Eine aktuelle Studie zeigt, dass junge Migranten in der Berufsausbildung bei gleichen Ausgangsbedingungen auch gleich erfolgreich sind wie Jugendliche ohne Migrationshintergrund. Vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels ist es eine Aufgabe für Politik und Handwerk, die richtigen Voraussetzungen zu schaffen.
19.04.2011
Für Sommer/Herbst bietet das Auslandspraktika-Programm für Auszubildende im Handwerk 4-wöchige Auslandspraktika in Torquay, Birmingham, Cork und Malaga an. Bewerbungsschluss ist der 10. Mai.
19.04.2011
Die Stuttgarter Nachrichten haben Landeshandwerkspräsident Joachim Möhrle zum Thema Bildung interviewt. In dem Gespräch ging es um Lehrerstellen, Berufsorientierung, Ausbildungsreife, längeres gemeinsames Lernen und die Anerkennung von Schulabschlüssen.
12.04.2011
Die Ankündigung der neuen Landesregierung, rechnerisch frei werdende Lehrerstellen zu streichen, hat beim Baden-Württembergischen Handwerkstag (BWHT) Besorgnis ausgelöst. Grün-Rot sei angetreten, die Qualität der Schulbildung zu sichern. Stattdessen würden die Koalitionsparteien schon wenige Tage nach der Wahl ihren eigenen Grundsätzen untreu, befürchtet Landeshandwerkspräsident Joachim Möhrle. Beide Fraktionen hätten zuvor die Absicherung der personellen Ressourcen und den bedarfsgerechten Ausbau der beruflichen Schulen gefordert.
01.04.2011
Im baden-württembergischen Handwerk sind im vergangenen Jahr 20.790 und damit 4,2 Prozent weniger neue Ausbildungsverträge unter Dach und Fach gebracht worden. Die demografische Entwicklung mit dem einhergehenden Bewerberrückgang führte dazu, dass zahlreiche ausbildungswillige Betriebe keine passenden Bewerber finden konnten.
Downloads
BWHT-Resolution: Gleichwertige Unterstützung der beruflichen Bildung
BWHT-Resolution: Fachkräftesicherung und Wettbewerbsfähigkeit
Empfehlung des Landesausschusses für Berufsbildung zur Unterrichtsversorgung an Beruflichen Schulen








