Der Deutsche Qualifikationsrahmen soll für mehr Transparenz im Bildungssystem sorgen und die unterschiedlichen Abschlüsse bundesweit vergleichbar machen. Nachdem lange mit harten Bandagen gekämpft wurde, haben sich Kultusministerkonferenz, Wirtschaft und Gewerkschaften nun auf eine Zuordnung der beruflichen Abschlüsse geeinigt: Zweijährige Ausbildungsabschlüsse finden sich auf Stufe drei wieder, drei- und dreieinhalbjährige auf Stufe vier. Der Handwerksmeister liegt gleichauf mit dem Bachelor-Abschluss auf Stufe sechs. Der Zentralverband des Deutschen Handwerks bewertet das Ergebnis positiv: "Das ist ein starkes Signal, dass tertiäre Bildungswege nicht nur über die Hochschule, sondern auch über die berufliche Bildung möglich sind", so Handwerkspräsident Kentzler.
Beim Baden-Württembergischen Handwerkstag (BWHT) ist man ebenfalls zufrieden, bedauert jedoch, dass keine Verständigung über die Zuordnung allgemeinbildender Schulabschlüsse stattfand: "Trotz des grundsätzlich guten Ergebnisses ist es bedauerlich, dass vorerst keine Vergleichbarkeit zwischen allgemeinbildenden Schulabschlüssen und Berufsabschlüssen erreicht wurde. Aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben", kommentiert Stefan Baron, Abteilungsleiter Bildungspolitik beim BWHT. Unbesetzt bleibt zunächst Stufe fünf, sie bietet Raum für die Eingruppierung beruflicher Weiterbildungen.
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BWHT-Resolution: Gleichwertige Unterstützung der beruflichen Bildung
BWHT-Resolution: Fachkräftesicherung und Wettbewerbsfähigkeit
Empfehlung des Landesausschusses für Berufsbildung zur Unterrichtsversorgung an Beruflichen Schulen








