Bildung + Qualifikation

Dem Baden-Württembergischen Handwerkstag kommt im Rahmen der Bildungspolitik die Aufgabe zu, Bedürfnisse des Handwerks zu erkennen, seine Positionen zu vertreten, Bildungsthemen anzustoßen und auch das Handwerk selbst für diese zu sensibilisieren. 

Fachkräftesicherung und Steigerung der Bildungsqualität sind nur zwei Schlagworte, die dabei eine entscheidende Rolle spielen. Deshalb setzt sich der BWHT für eine Steigerung der Schulqualität ein und agiert im Rahmen des Ausbildungspaktes auf Landesebene als Partner, um den Bedarf des Handwerks an Nachwuchs- und Fachkräften sowohl qualitativ als auch quantitativ zu decken.

Nachrichten zum Thema Bildung + Qualifikation
31.10.2011 Die besten Nachwuchskräfte im baden-württembergischen Handwerk sind gekürt: Die erfolgreichen Junghandwerkerinnen und Junghandwerker, die alle erst in diesem Jahr ihre Ausbildung abgeschlossen haben, erhielten aus den Händen von Landeshandwerkspräsident Joachim Möhrle und Walter Tschischka, Präsident der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald, ihre Siegerurkunden und ihre Medaillen.  
26.10.2011 Das von der Baden-Württemberg Stiftung im Jahr 2001 aus der Taufe gehobene Projekt "Baden-Württemberg-STIPENDIUM" blickt auf eine 10-jährige Erfolgsgeschichte zurück. Die Chance auf finanzielle Unterstützung für einen Auslandsaufenthalt erhalten damit nicht nur Schüler und Studenten, sondern auch junge Berufstätige aus Baden-Württemberg mit abgeschlossener Berufsausbildung sowie Meister und Techniker.  
20.10.2011 "Wir dürfen die duale Berufsausbildung nicht unter Wert verkaufen", fordert der Hauptgeschäftsführer des Baden-Württembergischen Handwerkstages (BWHT). In einem Schreiben an die baden-württembergische Kultusministerin warnt Oskar Vogel vor einem weiteren Attraktivitätsverlust der Berufsbildung gegenüber den akademischen Bildungsgängen. Warminski-Leitheußer entscheidet am 21. Oktober in der Kultusministerkonferenz über die Zuordnung von Berufsqualifikationen im Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR), der sich wiederum an seinem europäischen Pendant orientiert.  
© Woodapple / <a href="http://www.fotolia.com" target="_blank">Fotolia.com</a>13.10.2011 Der Handwerkstag bringt sich erneut in die Debatte um längeres gemeinsames Lernen ein: Auf einer Bildungsfachtagung am 16. November in Stuttgart will das baden-württembergische Handwerk die Anforderungen an die künftige Gemeinschaftsschule definieren und in den Dialog mit dem Kultusministerium eintreten.  
10.10.2011 Die Landesregierung will die Werkrealschule weiterentwickeln: Das Kabinett hat einen Gesetzesentwurf beschlossen, der für mehr Chancengleichheit und für eine bessere Berufsorientierung sorgen soll – allerdings ohne verpflichtende Kooperation mit den Berufsfachschulen. Der Entwurf sieht ferner einzügige Werkrealschulen vor und hebt die Notenhürde beim Übergang in Klasse zehn auf.  
07.10.2011 Der Bildungsausschuss des Landtags setzt sich am 19. Oktober mit der Berufsorientierung in Schulen auseinander. Eine Stellungnahme des Kultusministeriums erhebt den Sachstand, bewertet ihn und gibt Ausblicke auf geplante und angedachte Veränderungen.  
© S. Hofschlaeger / <a href="http://www.pixelio.de" target="_blank">PIXELIO</a>07.10.2011 Die Ausbildungszahlen vom September deuten mit einem Plus von 4,2 Prozent steil nach oben: Der BWHT rechnet damit, dass die 21.000-er Marke durch Nachzügler-Verträge bis Jahresende noch geknackt wird. Damit würde die Anzahl der neuen Ausbildungsverträge im Handwerk erstmals seit 2007 wieder steigen.  
07.10.2011 Für das Jahr 2012 ist mit einem erhöhten Bedarf an Ausbildungsplätzen zu rechnen. Projektträger aus dem Handwerk können im Programm "Azubi attraktiv" bis 15. November Fördermittel für Ausbildungswerber aus dem Europäischen Sozialfonds beantragen.  
06.10.2011 Der baden-württembergische Landtag debattiert am 13. Oktober im Plenum über die Zukunft der Werkrealschule sowie über Anträge auf Einrichtung von Gemeinschaftsschulen. Zu beiden Themen liegen Stellungnahmen aus dem Kultusministerium vor.  
30.09.2011 Für viele Abiturienten ist eine Ausbildung im Handwerk oder auch in einem anderen Ausbildungsberuf eine überlegenswerte Alternative zu einem Studium. Daher hat das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft gemeinsam mit dem BWHT und den anderen Partnern des Bündnisses zur Stärkung der beruflichen Ausbildung und des Fachkräftenachwuchses in Baden-Württemberg Informationsmaterial entwickelt, um geeignete Abiturientinnen und Abiturienten sofort nach dem Schulabschluss für eine Berufsausbildung gewinnen.  
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