Hochschulausbildung

Handwerk und Hochschule sind keine Gegensätze: die Betriebe brauchen gut ausgebildete und zunehmend höher qualifizierte Fachkräfte. Das Handwerk setzt sich daher für mehr Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung ein und fordert adäquate Anrechnungsmöglichkeiten beruflich erworbener Qualifikationen auf ein Hochschulstudium.

Die Vereinheitlichung des Hochschulzugangs für Meister und Gesellen sowie die Streichung der bis dato vorausgesetzten Berufstätigkeit von Meistern im März 2009 waren wichtige Schritte in die richtige Richtung. Nun gilt es, verstärkt berufsbegleitende Studienangebote zu entwickeln, welche die Durchlässigkeit umsetzbar machen.

Nachrichten zur Hochschulausbildung
© Peter von Bechen / <a href="http://www.pixelio.de" target="_blank">PIXELIO</a>01.06.2011 Der Baden-Württembergische Handwerkstag (BWHT) begrüßt die Ankündigung der neuen Landesregierung, dass Hochschulen als Ort des lebenslangen Lernens künftig verstärkt Studierende mit Berufserfahrung oder beruflichen Abschlüssen aufnehmen sollen. Dies entspreche einer alten Forderung des Handwerks, sagte Landeshandwerkspräsident Joachim Möhrle. Auf die Hochschulen komme damit aber eine große Herausforderung zu.  
17.05.2011 Auch für Abiturienten hat das Handwerk interessante Karrierewege zu bieten - beispielsweise über duale Studiengänge oder die Zusatzqualifikation "Management im Handwerk". Ein neuer Flyer informiert über verschiedene Möglichkeiten.  
11.02.2011 Im Schulausschuss des Landtags geht es am 16. Februar um berufsbegleitende Studiengänge. Eine Stellungnahme des Wissenschaftsministeriums beschreibt den Stand der Dinge, der aktuell zu wenig auf den Bedarf der Wirtschaft abgestimmt ist  
© Thomas Kölsch / <a href="http://www.pixelio.de" target="_blank">PIXELIO</a>01.07.2010 Mitte Juni ist das Gesetz zur Verbesserung des Hochschulzugangs beruflich Qualifizierter und der Hochschulzulassung in Kraft getreten. Es stellt den Meisterabschluss mit dem Abitur gleich und stärkt so die Attraktivität der beruflichen Bildung.  
01.06.2010 Arbeitgeber, Kammern und Gewerkschaften in Baden-Württemberg begrüßen in einer gemeinsamen Erklärung das Gesetz zur Verbesserung des Hochschulzugangs beruflich Qualifizierter und der Hochschulzulassung, das am 9. Juni im Landtag in zweiter Lesung beraten wird.  
22.04.2010 Die Landesregierung hat ihren Entwurf zum Hochschulzugangsgesetz vorgelegt. Ein zentraler und im Sinne des Handwerks umgesetzter Punkt ist die Gleichstellung von Meistern und Abiturienten. Das Dokument kann von der Website des Wissenschaftsministeriums heruntergeladen werden.  
15.04.2010 Ein Schreibwettbewerb von AusbildungPlus prämiert die besten Erfahrungsberichte zu dualen Studiengängen und Ausbildungsangeboten mit Zusatzqualifikation.  
27.11.2009 Das MINT-Sofortprogramm des Landes fördert Beschäftigungskooperationen mit der Wissenschaft. Wobei nicht nur die Betriebe, sondern auch die Handwerksorganisationen angesprochen sind – zum Beispiel als Technologieberatungsstellen.  
21.09.2009 Das Sofortprogramm für das Land Baden-Württemberg "Beschäftigung von MINT-Absolventen im Wissenschaftsbereich" eröffne nicht nur jungen Akademikern Beschäftigungsperspektiven, sondern sei auch eine Chance für das Handwerk, sagte der Hauptgeschäftsführer des Baden-Württembergischen Handwerkstages (BWHT), Hartmut Richter, bei der Unterzeichnung der Rahmenvereinbarung für das Programm heute im Staatsministerium.  
24.08.2009 Handwerksbetrieben mit technischem Schwerpunkt eröffnet das Programm "Technikum" eine Chance gegen den Fachkräftemangel. Leistungsstarke Absolventen können per Praktikum fürs Handwerk motiviert werden.  
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