BWHT fordert Verstetigung der Berufsorientierung
07.09.2011Will das Handwerk seine im Ausbildungsbündnis gemachten Zusagen halten, benötigt es die Unterstützung der Landesregierung. In einem Schreiben an Finanz- und Wirtschaftsminister Schmid fordert der Handwerkstag daher die Fortsetzung der Berufsorientierungsprogramme "Pro Beruf" und "Azubi in spe".

"Pro Beruf" und "Azubi in Spe" sind zwei Förderprogramme des Landes mit beschränkter Laufzeit, die es Jugendlichen ermöglichen, Berufe frühzeitig zu erproben. In einem an Finanz- und Wirtschaftsminister Schmid adressierten Schreiben hat der Baden-Württembergische Handwerkstag (BWHT) die Fortsetzung und Verstetigung der Programme gefordert.

In dem Schreiben heißt es, das das baden-württembergische Handwerk zu seiner im Ausbildungsbündnis gemachtenn Zusage stehe, allen ausbildungswilligen und ausbildungsfähigen jungen Menschen ein Angebot auf Ausbildung oder Qualifizierung zu unterbreiten. Hierzu bedürfe es aber der Unterstützung der Landesregierung. Es bestehe Einigkeit, dass in Zukunft noch größere Anstrengungen in der Berufsorientierung geleistet werden müssen, soll der Fachkräftebedarf auch nur annähernd gedeckt werden. Aus Sicht des Handwerkstages seien die beide Programme Beispiele für eine gelungene Berufsorientierung. Sie unterstützen durch eine frühzeitige und praxisnahe Berufsorientierung Jugendlicher in ihrer Berufswahlentscheidung und erleichtern so den Einstieg in eine betriebliche Ausbildung.

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