Das duale Ausbildungssystem als Garant der niedrigen Jugendarbeitslosigkeit
17.08.2011Der Baden-Württembergische Handwerkstag freut sich mit der Landesregierung über die niedrige Jugendarbeitslosigkeit von nur 2,9 Prozent im Land. Der Hauptgrund für diesen Spitzenwert ist das duale Ausbildungssystem in Deutschland und mit ihm die 25833 Handwerksbetriebe im Land, die über 55500 Jugendliche in einem von über 130 Handwerksberufen ausbilden.

Neben einem Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf, bereits erworbener Berufspraxis und sehr guten Übernahmechancen  erhalten junge Menschen die Möglichkeit, sich in vielfältiger Art und Weise fort- und weiterzubilden. Von A wie Auslandspraktika bis Z wie Zusatzqualifikation Fachhochschulreife. Deshalb genießt das duale Ausbildungssystem zu Recht international ein sehr hohes Ansehen und muss von der Landesregierung entsprechend gestärkt werden. Noch sind viele Ausbildungsplätze unbesetzt, manch ein Handwerksbetrieb ist sogar bereit, bei besonders geeigneten Bewerberinnen und Bewerbern zusätzliche Stellen zu schaffen. Vollzeitschulische Ausbildungsgänge, wie sie in der Vergangenheit immer wieder gefordert wurden, können aus Sicht des Baden-Württembergischen Handwerkstages dagegen nicht die berufspraktische Kompetenz gewährleisten, wie sie in der handwerklichen Berufspraxis benötigt wird.


Die Pressemitteilung des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft

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