Fachtagung: Was bringt die Gemeinschaftsschule?
13.10.2011Der Handwerkstag bringt sich erneut in die Debatte um längeres gemeinsames Lernen ein: Auf einer Bildungsfachtagung am 16. November in Stuttgart will das baden-württembergische Handwerk die Anforderungen an die künftige Gemeinschaftsschule definieren und in den Dialog mit dem Kultusministerium eintreten.
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Das Handwerk ist auf ausbildungswillige und ausbildungsfähige Jugendliche angewiesen, damit keine Ausbildungsplätze unbesetzt bleiben. In der Verantwortung stehen die Schulen. Sie müssen mehr Jugendliche zur Ausbildungsreife führen und sie gezielt und passgenau bei der Berufswahl unterstützen. Zum kommenden Schuljahr soll im Land nun die neue Gemeinschaftsschule eingeführt werden. An ihr sollen Schülerinnen und Schüler mindestens bis Klasse 10 gemeinsam lernen. Bis auf erste Eckpunkte ist aber wenig über die neue Schulform und ihre Bildungsinhalte bekannt, vieles wird noch diskutiert.

Auf einer Fachtagung mit Vorträgen und fünf Arbeitsforen will das Handwerk am 16. November im Forum der Handwerkskammer Region Stuttgart dem Thema auf den Grund gehen. Unter anderem wird die Kultusministerin Gabriele Warminski-Leitheußer aufzeigen, wie die Gemeinschaftsschule auf direktem Weg in die duale Ausbildung führen soll. Und Ministerialdirektorin Dr. Margret Ruep gibt einen Überblick über den Planungsstand zur Einführung der neuen Schulart. Prof. Ernst Roesner vom Institut für Schulentwicklungsfragen der TU Dortmund stellt die Frage  "Wie Schulen sich verändern – Und warum". Eine prominent besetzte Runde diskutiert anschließend auf dem Podium unter der Moderation von SWR-Redakteur Klaus Jancovius.

Weitere Informationen, das Programm sowie Kontaktdaten zur Anmeldung finden sich im

Flyer zur BWHT-Bildungsfachtagung 2011

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