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Die Verbände fordern entsprechend dem Votum von Grünen und SPD im Abschlussbericht der Enquetekommission "Fit fürs Leben in der Wissensgesellschaft – berufliche Schulen, Aus- und Weiterbildung", in den nächsten drei Jahren jeweils mindestens 400 zusätzliche Deputate zu schaffen. Damit kann das strukturelle Defizit abgebaut und zugleich eine Reserve für Vertretungen sowie ein Innovationspool für Qualitätsverbesserungen bis zum Ende der Legislaturperiode entwickelt werden.
Es wäre zu wünschen, so die vier Organisationen, dass die beruflichen Schulen nicht hinter den allgemeinbildenden Gymnasien zurückstehen müssten, die trotz besserer Ausgangslage bereits 150 zusätzliche Stellen zugesagt bekommen haben. Zu Recht hat die Enquetekommission darauf hingewiesen, dass die gleichermaßen bedarfsgerechte Unterrichtsversorgung eine wichtige Frage für die Gleichwertigkeit von beruflicher und allgemeiner Bildung sei.
Eine verlässliche Unterrichtsversorgung in den Berufsschulen bildet die Grundlage für eine duale Ausbildung auf hohem Niveau und leistet einen wichtigen Beitrag zur Sicherung des Fachkräftebedarfs. Dies ist im gemeinsamen Interesse von Auszubildenden, Betrieben und Schulen.
Jürgen Klose
DGB-Bezirk Baden-Württemberg
(0711) 20 28-212
Juergen.klose@dgb.de
Hubertus Engemann
Landesvereinigung Baden-Württembergischer Arbeitgeberverbände
(0711) 76 82-128
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Eva Hauser
Baden-Württembergischer Handwerkstag (BWHT)
(0711) 26 37 09-105
ehauser@handwerk-bw.de
Michael Deffner
Baden-Württembergischer Industrie- und Handelskammertag (BWIHK)
(0711) 22 55 00-64
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