Schule
Entscheidend für die Nachwuchssicherung sind die Bewerber. Das baden-württembergische Handwerk setzt sich für eine nachhaltige Qualitätsverbesserung im frühkindlichen und allgemeinbildenden Bildungswesen, für mehr Ausbildungsreife von Absolventen der Sekundarstufe I sowie mehr Chancengleichheit ein.
Das Handwerk könnte weitaus mehr junge Menschen ausbilden, würden Schulabgänger ausreichende Qualifikationen und die erforderliche Ausbildungsreife aufweisen. Der BWHT fordert daher eine Schulpolitik, die Schulabgänger bestmöglich auf berufliche Anforderungen vorbereitet. Hierzu sind der individuellen Förderung, Förderung von Bildungsgerechtigkeit sowie die Befähigung der Lehrkräfte für ihre anspruchsvollen Aufgaben absolute Priorität einzuräumen. Eine Haltung, die sich in der Argumentation des Handwerks zur Neuordnung der Schullandschaft – Stichwort "neue Werkrealschule" – spiegelt.
Nachrichten zur Schulbildung
12.01.2009
Entgegen den Plänen des Kultusministeriums fordert der Handwerkstag die Umwandlung in Werkrealschulen auch für einzügige Hauptschulen. Unterstützung findet man bei den Landtagsfraktionen von FDP und SPD.
09.12.2008
Eine Stellungnahme des Kultusministeriums zu einer Kleinen Anfrage im Landtag über die Situation der Berufskollegs.
04.12.2008
Wer die Bildungsstandards an Hauptschulen senken wolle, der erweise nicht nur den jungen Menschen einen Bärendienst, sondern konterkariere auch gerade in Baden-Württemberg die aktuellen Bemühungen um eine Werkrealschule, warnte Landeshandwerkspräsident Joachim Möhrle. Die Werkrealschule müsse möglichst rasch die Hauptschule ersetzen und damit allen Schülern die Chance auf einen mittleren Bildungsabschluss geben.
19.11.2008
Eine zügigere und konsequente Umsetzung der neuen Werkrealschule, die Hauptschule und Realschule in einem 10-jährigen Schultyp vereint, fordert der Baden-Württembergische Handwerkstag (BWHT).
01.10.2008
In einem aktuell veröffentlichten Positionspapier übernehmen die badischen und württembergischen Landeskirchen die Forderungen des Handwerkstages zum Thema Schulpolitik.
26.08.2008
Eine aktuelle Bildungsstudie bescheinigt Baden-Württemberg einen Spitzenplatz. In der beruflichen Bildung liegt man ganz vorne, bei der sogenannten Bildungsarmut kann man auf die bundesweit niedrigste Quote verweisen.
23.07.2008
"Nach dem frustrierenden Stillstand der vergangenen Monate ist die Bildungsoffensive zwar kein Befreiungsschlag, so aber doch ein deutlich positives Signal", sagte Landeshandwerkspräsident Joachim Möhrle in einer ersten Stellungnahme zur heutigen Regierungserklärungserklärung des Ministerpräsidenten.
21.05.2008
Der Handwerkstag begrüßt die Einführung der Kompetenzanalyse an Haupt- und Sonderschulen, die nach Ansicht des BWHT aber zehn Jahre zu spät kommt. Das Handwerk fordert weiterhin, das dreigliedrige Schulsystem abzuschaffen und durch eine achtjährige gemeinsame Basisschule zu ersetzen.
21.04.2008
Das Handwerk in Baden-Württemberg forderte im heutigen Spitzengespräch zur Ausbildungssituation mit Wirtschaftsminister Ernst Pfister die Landesregierung auf, die Ausbildungsfähigkeit der Lehrstellenbewerber zu gewährleisten und gleichzeitig Maßnahmen und Reformen anzugehen, um auch die leistungsstarken Schüler für die betriebliche Nachwuchssicherung zu gewinnen.
20.02.2008
Als einen "ersten Etappensieg auf dem Weg zu einer längeren gemeinsamen Schulzeit" begrüßte der Hauptgeschäftsführer des Baden-Württembergischen Handwerkstages (BWHT), Hartmut Richter, die von Kultusminister Rau angekündigte Möglichkeit für Haupt- und Realschulen in den Klassenstufen fünf und sechs Kooperationen einzugehen.