Energie + Klimaschutz

Die Handwerksbetriebe werden immer mehr durch steigende Energiekosten belastet und durch politische Zielsetzungen in die Pflicht genommen. Auch auf Verbraucherseite stoßen die Themen Energie und Klimaschutz auf großes Interesse. Daraus ergeben sich zwei Konsequenzen: Zum einen steigt auf Seiten von Handwerk und Öffentlichkeit der Bedarf an Information und Beratung. Zum anderen eröffnen sich für das Handwerk mit der Verbreitung ressourcenschonender Technologien bedeutende neue Geschäftfelder.

Der BWHT sensibilisiert für die Themen Energie und Klimaschutz und bietet Unternehmen konkrete Hilfestellungen in Form von Infoblättern, Leitfäden oder Internetplattformen. Auch die Anpassung der Aus- und Fortbildung an die neuen Aufgabenfelder steht im Fokus. Ein weiteres wichtiges Aufgabenfeld ist das Einwirken auf Gesetzesinitiativen und Förderangebote.

Nachrichten zum Thema Energie + Klimaschutz
06.08.2014 Ab Januar 2015 bietet das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg wieder eine Fachkursförderung an: Weiterbildungsträger aus dem Handwerk können so ihre überbetrieblichen Anpassungsfortbildungen deutlich günstiger gestalten. Neben dem allgemeinen Fachkursprogramm gibt es ein zusätzliches zur Elektromobilität. Merkblätter dazu finden sich auf der Internetseite des Europäischen Sozialfonds für Baden-Württemberg.  
06.08.2014 Nach Auslaufen aller Übergangsregelungen hat der Baden-Württembergischen Handwerkstag (BWHT) sein gemeinsam mit den Handwerkskammern des Landes erstelltes Merkblatt zur Steuerentlastung bei Strom und Energie überarbeitet. Ein Excel-Tool hilft, eigene Berechnungen durchzuführen.  
04.08.2014 Die Landesregierung hat dem Entwurf zur Novelle des Erneuerbare-Wärme-Gesetzes für Baden-Württemberg zugestimmt und ihn zur Anhörung freigegeben. Der Baden-Württembergische Handwerkstag wird sich am Verfahren beteiligen und die Belange des Handwerks in die Diskussion einbringen.  
01.08.2014 "Das Anliegen des Handwerks, die Kosten des Ausbaus der Erneuerbaren Energien angemessen zu verteilen, wurde leider nicht bedient", erklärte Landeshandwerkspräsident Joachim Möhrle zum heutigen Inkrafttreten des Erneuerbaren Energien Gesetzes (EEG). Es bleibe dabei, dass die Vergünstigungen für stromintensive Unternehmen kleine und mittlere Handwerksbetriebe belasten.  
23.07.2014 Am 20. und 21. September finden in ganz Baden-Württemberg die Energiewendetage statt. Wie schon beim Vorgänger, den Energietagen, ist die Teilnahme des Handwerks gefragt: Wie das geht und welche Unterstützung vonseiten des Landes es gibt, steht auf der neu gestalteten Website zur Veranstaltung.  
21.07.2014 Nur wenige Wochen, nachdem die Energie-Einkaufsgemeinschaft des Handwerks einen neuen Rahmenvertrag für Strom verhandelt hatte, gibt es nun auch einen neuen Rahmenvertrag für Erdgas. Viele tausend Handwerksbetriebe wechseln damit zum 1. Oktober in günstigere Tarife – weitere können jederzeit hinzukommen.  
18.07.2014 Seit Mai gilt eine neue Energieeinsparverordnung. Das "Handbuch Gebäudeenergieberatung" reagiert nun auf die veränderten Bedingungen: Im Oktober soll die 4. Auflage des Lehrbuchs für die Weiterbildung zum Gebäudeenergieberater (HWK) erscheinen.  
23.06.2014 „Die Pläne der Regierungsfraktionen, den Eigenstromverbrauch künftig mit 40 Prozent der EEG-Umlage belasten zu wollen, ist ein Schlag ins Gesicht der Energiewende“, erklärte Landeshandwerkspräsident Joachim Möhrle heute am Vortag der Sitzung des Bundestagsausschusses für Wirtschaft und Energie.  
16.06.2014 Erneut ist es der Ampere AG im Namen der Energie-Einkaufsgemeinschaft des Handwerks gelungen, Großabnehmerkonditionen für die Handwerksbetriebe in Baden-Württemberg abzuschließen. Den Zuschlag für die bundesweit größte Ausschreibung für Strom im KMU-Segment erhielt der südhessische Energiedienstleister GGEW AG, der sich erfolgreich gegen 23 Konkurrenten durchsetzte.  
23.05.2014 „Die aktuellen Pläne zur EEG-Umlage werden die Kosten nicht auf viele Schultern verteilen, sondern auf wenige abwälzen – zum Beispiel auf die des Handwerks“, so Landeshandwerkspräsident Joachim Möhrle zum heute im Bundesrat in erster Lesung diskutierten Entwurf des Erneuerbare-Energien-Gesetzes. Den Rat fordert er auf, den Empfehlungen des Umweltausschusses zu folgen und die besondere Ausgleichsregelung so zu gestalten, dass keine Wettbewerbsverzerrungen entstehen.  
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