Nachdem die Bundesregierung gestern den Vermittlungsausschuss angerufen hat, bestehe nun jede Chance, so Möhrle, das Gesetz doch noch zum Erfolg zu führen. Die Bundesländer hatten zunächst die vorgesehenen steuerlichen Abschreibungsmöglichkeiten verweigert. Möhrle appellierte an die Landesregierung, diese Chance nicht ungenutzt verstreichen zu lassen.
Die Mietwohnraumförderung zu verdoppeln sei gut und richtig, meinte Möhrle weiter. Ebenso die Koppelung an einen erhöhten energetischen Standard. Dies sei ein wichtiger, aber eben nur ein kleiner Mosaikstein auf dem Weg zur Energiewende. Mehr Klimaschutz im Gebäudebereich sei der Schlüssel zur Erreichung der ehrgeizigen Ziele des Energiekonzeptes. Doch das jetzige Tempo der Sanierung sei zu niedrig. Möhrle: "Deshalb müssen wir an allen Schrauben drehen, um die notwendige Verdopplung der Sanierungsrate im Gebäudebestand zu erreichen." In erster Linie sei die Politik gefordert. Sie müsse den in der Vergangenheit erfolgreich eingeschlagenen Weg eines klugen Instrumentenmix aus angemessenen ordnungsrechtlichen Vorgaben, nachhaltigen Förderanreizen sowie einer breiten Informationspolitik fortentwickeln und verstärken.
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