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Behörden haben im Rahmen des EU-weiten Überwachungsprojekts "Reach Enforce 1" bei rund 1600 Firmen in Europa geprüft, ob die REACH-Vorschriften zur Registrierung, Bewertung und Zulassung von Chemikalien eingehalten werden. Deutsche Unternehmen schneiden im europäischen Vergleich bei der Überprüfung überdurchschnittlich gut ab. Mangelhaft sind allerdings eine große Anzahl der Sicherheitsdatenblätter. Dabei sind diese neben der Registrierung gefährlicher Chemikalien ein wesentliches Instrument, um Informationen zum Umgang mit Chemikalien vom Hersteller bis zum Anwender lückenlos weiterzugeben.
Eine zweite Inspektionswelle rollt im Herbst 2010 an. Eine wesentliche Pflicht für nachgeschaltete Anwender – zu denen auch Handwerksbetriebe zählen - ist, Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Das reicht von der Erstellung von Stoffverzeichnissen bis hin zur Überprüfung der Arbeitsschutzmaßnahmen. Wie das Handwerk mit REACH umgehen sollte, stellt der Baden-Württembergische Handwerkstag (BWHT) in einem Infoblatt vor. Das Netzwerk REACH@Baden-Württemberg informiert Nachgeschaltete Anwender zudem mit einer Veranstaltung am 6. Oktober 2010 im Congress Centrum Pforzheim. Die Teilnahmegebühr beträgt 100 Euro.







