Konjunktur
Der BWHT veröffentlicht jedes Quartal einen Konjunkturbericht, der auf einer Umfrage bei rund 1200 Handwerksbetrieben aus allen Kammerbezirken basiert. Dabei werden einzelne Handwerksgruppen nach ihrer allgemeinen Einschätzung der Geschäftslage und ihren Erwartungen sowie nach Auftragseingang, Umsatz und Beschäftigung befragt.
Da sich der BWHT-Konjunkturindikator ebenso wie der Konjunkturtest der L-Bank für die gewerbliche Wirtschaft nach der so genannten Ifo-Methode berechnet, ermöglichen diese beiden Erhebungen Vergleiche zwischen Handwerk und Industrie.
Nachrichten zur Handwerkskonjunktur
26.01.2012
Zufrieden, extrem gut ausgelastet und mit ungebremstem Expansionsbedarf: Die baden-württembergischen Handwerker gehen bester Stimmung ins Jahr 2012. Die Handwerkskonjunktur hat im Schlussquartal des letzten Jahres zwar saisonal bedingt etwas an Schwung verloren, zeigt sich aber immer noch äußerst robust, teilte der Baden-Württembergische Handwerkstag (BWHT) mit.
06.10.2011
Einige skeptische Töne bezüglich der Weltwirtschaft können das Handwerk nicht bremsen. "Die Betriebsauslastung im dritten Quartal war so hoch wie nie, Beschäftigung wurde aufgebaut", zeigt sich Landeshandwerkspräsident Joachim Möhrle erfreut. Sorgen bereitet allerdings die Mittelstandsfinanzierung.
08.07.2011
Das Handwerk in Baden-Württemberg befindet sich auf Rekordkurs: im zweiten Quartal 2011 beurteilten die Handwerksbetriebe im Land ihre Lage äußerst positiv und hegen zudem optimistische Erwartungen. Einziger Wermutstropfen ist die schwierige Suche nach neuen Mitarbeitern.
07.04.2011
Das baden-württembergische Handwerk befindet sich weiter auf Erfolgskurs. Die Betriebe sind nicht nur mit ihren derzeitigen Geschäften zufrieden, sondern sie blicken auch ausgesprochen optimistisch in die Zukunft. Ganz sorgenfrei sind sie allerdings nicht: Kostensteigerungen bei Rohstoffen und Energie trüben die gute Laune.
27.01.2011
Baden-Württembergs Handwerker schließen das Jahr 2010 gut ab und blicken optimistisch in die Zukunft. In allen Handwerksgruppen seien die Optimisten in der Überzahl, stellte Landeshandwerkspräsident Joachim Möhrle zufrieden fest. Bau und industrielle Zulieferer erwarteten einen hohen Arbeitskräftebedarf.
30.09.2010
Die baden-württembergischen Handwerker sind bester Stimmung. Sie beurteilen nicht nur die aktuelle konjunkturelle Situation als gut, sondern blicken auch optimistisch in die Zukunft. Der Konjunkturindikator des Baden-Württembergischen Handwerkstages (BWHT) erreichte mit 45,8 Punkten den höchsten Stand seit 1994, dem Beginn der Berichterstattung.
16.07.2010
Das Handwerk im Land wirft den Motor an: Die aktuelle Konjunkturumfrage des Baden-Württembergischen Handwerkstages (BWHT) hat den konjunkturellen Aufwärtstrend bestätigt. Große Sorgen bereitet Landeshandwerkspräsident Joachim Möhrle dagegen der fehlende Nachwuchs. In der Jahrespressekonferenz des Dachverbandes warnte er vor einer dramatische Entwicklung: "Uns gehen nicht nur die Fachkräfte, sondern auch die Meister und Betriebsübernehmer aus."
01.04.2010
Die Konjunkturumfrage des Baden-Württembergischen Handwerkstages (BWHT) für das 1. Quartal 2010 zeichnet ein positives Bild. Die Lage wird besser als im Vorjahr eingeschätzt. Die Erwartungen an die Entwicklung des 2. Quartals sind außerordentlich groß. Damit steigt der Konjunkturindikator auf 18,7 Punkte, nachdem er im Vorjahr noch leicht im Minus gelegen hatte.
21.01.2010
Die Handwerkskonjunktur hat sich im vierten Quartal 2009 weiter stabilisiert. "Die Geschäfte laufen ordentlich", teilte Landeshandwerkspräsident Joachim Möhrle mit. Der Absturz des Kfz-Gewerbes und der Zulieferer werde jedoch die Entwicklung weiterhin überschatten: "Auch im laufenden Jahr werden diese Betriebe den Anschluss noch nicht wieder finden."
01.10.2009
Die Konjunkturdaten im baden-württembergischen Handwerk befinden sich weiter im Aufwind. Das Konjunkturbarometer für das 3.Quartal liegt bereits wieder auf dem Vorjahresniveau. Die meisten Handwerksgruppen haben gegenüber dem Vorjahr sogar deutlich zugelegt, stellte Landeshandwerkspräsident Joachim Möhrle fest. Eine schmerzliche Ausnahme bildeten allerdings die Handwerker für den gewerblichen Bedarf: "Handwerker, die der Industrie zuliefern, haben gegenüber dem Vorjahr einen deutlichen Einbruch erlebt."


