Ausbildung im Handwerk: das Frühjahrs-Hoch hält weiter an
02.08.2011Bis Ende Juli hat das baden-württembergische Handwerk über 12.000 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht dies einem Zuwachs von 7,6 Prozent. Alle acht Kammern im Land melden gestiegene Zahlen.

Da immer mehr Handwerksbetriebe versuchen, Auszubildende früh an sich zu binden, lag die Zahl an Neuverträgen im baden-württembergischen Handwerk bereits im Frühjahr deutlich über dem Vorjahreszeitraum. Ein Trend, der auch bis Ende Juli nicht nachgelassen hat: Zum 31.7. meldeten die Handwerkskammern im Land insgesamt 12.130 neu abgeschlossene Ausbildungsverträge. Dabei konnten alle acht Kammern Zuwächse verzeichnen – landesweit ergibt sich gegenüber dem Vorjahresmonat eine Steigerung von 7,6 Prozent. Selbst wenn die "Frühbucher-Strategie" für die zweite Jahreshälfte weniger Neuverträge erwarten lässt, ist man beim Baden-Württembergischen Handwerkstag zuversichtlich, dass die im Jahr 2010 knapp verfehlte Marke von 21.000 Neuverträgen in diesem Jahr überschritten wird.

So wie es aussieht, hat das Handwerk damit begonnen, seinen Fachkräftemangel durch verstärkte Ausbildung zu bekämpfen: Bis Ende Juli wurden 1.730 neue Ausbildungsplätze eingeworben, was gegenüber dem ersten Halbjahr 2011 einem Zuwachs von 24 Prozent entspricht. Die Zahl der neuen Ausbildungsbetriebe ist im selben Vergleich um rund 200 auf etwa 860 gestiegen.

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