Der Baden-Württembergische Handwerkstag (BWHT) habe schon seit Jahren einen Regierungsbeauftragten, einen Staatssekretär für Handwerk und Mittelstand, gefordert, sagte Möhrle. Die Auflösung des Landesgewerbeamtes im Jahr 2004 hatte aus Sicht des Handwerks zu erheblichen organisatorischen und verwaltungstechnischen Problemen geführt: "Wir haben eine auf kleine Unternehmen fokussierte Anlaufstelle bei der Landesregierung schmerzlich vermisst." Auch vor dem Hintergrund der Zusammenlegung von Wirtschafts- und Finanzministerium müsse gesichert sein, dass die Interessen des Mittelstands nicht in der Abstimmung zwischen den beiden Ministeriumsbereichen zerrieben werden.
Nun sei zwar keine Kabinettsposition eingerichtet worden, aber dafür habe man Peter Hofelich schon in der Vergangenheit als Freund des Handwerks kennengelernt, meinte Möhrle: Der Handwerkstag freue sich sehr über diesen Erfolg der handwerklichen Interessenvertretung.
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