
© Gerd Altmann / PIXELIO
Möhrle erinnerte daran, dass sich der BWHT-Beirat im vergangenen Jahr einmütig für den Bau des Tiefbahnhofs und die Neubaustrecke Wendlingen - Ulm ausgesprochen hatte. "Das haben wir aus gutem Grund getan und wir haben dabei das Für und Wider sorgsam abgewogen", sagte Möhrle. Nur wer gegen das so genannte Kündigungsgesetz stimme, stimme für Stuttgart 21.
Die Bürger müssten sich entscheiden, unterstrich Möhrle, ob sie 1,5 Milliarden Euro ausgeben und nichts dafür bekommen oder 930 Millionen Euro ausgeben und einen der wahrscheinlich modernsten Bahnhöfe der Welt erhalten. S21 schaffe nicht nur eine verbesserte Erreichbarkeit für die Wirtschaft im Land, sondern auch zusätzliche Umsätze und tausende neue Arbeitsplätze. Nicht zuletzt biete das Projekt eine historische Chance für eine zukunftsweisende städtebauliche Entwicklung in Stuttgart. Auf 100 Hektar frei werdender Gleisfläche lägen große Auftragspotentiale für das regionale Handwerk. Möhrle: "Wer Stuttgart 21 ausbremst, darf nicht darüber klagen, wenn die Region eines Tages, nicht nur im Verkehrs-, sondern auch im Wirtschaftsschatten liegt."
Ansprechpartnerin für Redaktionen:
Eva Hauser
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
(0711) 26 37 09-105
Ansprechpartner zum Thema:
Oskar Vogel
Hauptgeschäftsführer
(0711) 26 37 09-0



