Wirtschaftspolitik
Mit rund 750.000 Beschäftigten und einer hohen Ausbildungsleistung bildet das Handwerk in Baden-Württemberg eine Wirtschaftsmacht von hoher Bedeutung, die entsprechend politisches Gehör findet.
Als zentrales Sprachrohr pflegt der BWHT einen engen Meinungsaustausch mit dem Wirtschaftsministerium und anderen politischen Entscheidungsträgern. Aufgrund der mittelständischen Struktur des Handwerks liegen die Arbeitsschwerpunkte inhaltlich vor allem auf der Mittelstandspolitik.
Nachrichten zur Wirtschaftspolitik
27.01.2010
Die Starter-Center der acht baden-württembergischen Handwerkskammern sind seit Jahresanfang Einheitlicher Ansprechpartner (EA). Den offiziellen Startschuss für den Lotsendienst gaben heute Landeshandwerkspräsident Joachim Möhrle und der Amtschef im Wirtschaftsministerium, Ministerialdirektor Hans Freudenberg, im Starter-Center der Handwerkskammer Karlsruhe.
14.01.2010
Ende Dezember ist in Baden-Württemberg das EU-Projekt "Einheitlicher Ansprechpartner" angelaufen. Das Handwerk des Landes hat seine Hausaufgaben gemacht: die acht Handwerkskammern stellen über ihre Starter-Center zentrale Lotsendienste für Unternehmen bereit.
01.12.2009
Die Rechtsform der Genossenschaft befindet sich im Aufwind: die unbürokratische und flexible Kooperationsform eignet sich für Handwerk und Mittelstand und wird ab dem Jahr 2010 über eine Initiative umfassend gefördert.
13.11.2009
Die Europäische Kommission möchte den Zugang zu ihren Finanzhilfen erleichtern und die eigenen Finanzverfahren straffen. Eine öffentliche Konsultation bietet bis 18. Dezember die Möglichkeit, praktische Erfahrungen und Verbesserungsvorschläge einzubringen.
10.11.2009
Der Begriff der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) ist in der öffentlichen Diskussion allgegenwärtig. Doch welche Unternehmen sind damit eigentlich genau gemeint? Die Antwort lautet: kommt darauf an, welcher Definition man folgt – Handwerksbetriebe aber so gut wie alle.
30.10.2009
Zwei aktuelle Umfragen belegen, dass das Handwerk unter einer äußerst unbefriedigenden Zahlungsmoral seiner Kunden leidet. Besonders betroffen ist das Baugewerbe – vor allem wenn es sich beim Auftraggeber um die öffentliche Hand handelt.
15.10.2009
Das Wirtschaftsministerium hat seinen Jahreswirtschaftsbericht 2008/2009 vorgelegt. Da die Aktivitäten des Handwerks in vielen vorgestellten Themen noch relativ schwach sind, weist das Dokument auch auf potenzielle Betätigungsfelder hin. Der Bericht kann von der Website des Wirtschaftsministeriums kostenfrei heruntergeladen werden.
14.09.2009
Am 14. Oktober informiert der Baden-Württembergische Handwerkstag in Stuttgart über Trends in der Bauwirtschaft. Die Veranstaltung zeigt auf, wie mittelständische Bauunternehmen trotz neuer Herausforderungen auch zukünftig am Ball bleiben.
08.09.2009
Bund und Länder wollen die Konjunktur mit umfangreichen finanziellen Mitteln ankurbeln. Eine Online-Umfrage des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks prüft, ob und wie sich die verschiedenen Maßnahmen auf die Auftragslage der Handwerksbetriebe auswirken.





