Umfrageergebnis zu den Wertgrenzen bei öffentlichen Vergaben

29.07.2010 Die VOB sieht ab 2011 erstmals Wertgrenzen für die einzelnen Vergabearten vor. In einer Online-Umfrage hat der BWHT das Meinungsbild im Handwerk erhoben. Das Ergebnis liegt nun vor.

© Thorben Wengert / PIXELIO

Die Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB) von 2009 sieht ab dem Jahr 2011 erstmals Wertgrenzen für einzelne Vergabearten vor, die teilweise unter den bislang in Baden-Württemberg angewandten liegen. Auf Basis der Erfahrungen mit den während des Konjunkturpakets II sehr hohen Wertgrenzen sowie der in anderen Bundesländern gängigen Praxis wird sowohl auf kommunaler Ebene wie auch in den Handwerksorganisationen über eine Anhebung diskutiert. Im Raum steht ein gegenüber den ursprünglichen Werten moderat höheres Niveau.

Vor diesem Hintergrund hat der Baden-Württembergische Handwerkstag (BWHT) mit Unterstützung des Bundes der Selbständigen (BDS) im Frühjahr 2010 eine Online-Umfrage zu den ab 2011 geplanten Wertgrenzen durchgeführt. Die Umfrage zeigt, dass im Handwerk eine durchaus pragmatische Sicht auf die Dinge vorherrscht. Hier die Ergebnisse zu den einzelnen Fragen bzw. Wertgrenzen:






Der BWHT bringt diese Ergebnisse in seine Gespräche mit den kommunalen Landesverbänden und der Landesregierung ein.

Werbung