Binnennachfrage  20.08.2019

Rahmenbedingungen weiterhin verbessern

Anlässlich der heutigen Veröffentlichung der Umsätze und Beschäftigungszahlen des Handwerks in 2018 weist der Hauptgeschäftsführer des Baden-Württembergischen Handwerkstages, Oskar Vogel, darauf hin, dass die gute Lage im Handwerk von der starken Baukonjunktur und der privaten Nachfrage abhängt. „Damit dies angesichts von Exportunsicherheiten nicht nachlässt, sind gerade jetzt bürokratische und finanzielle Entlastungen der Betriebe und BürgerInnen erforderlich. Dazu gehören eine mittelstandsfreundliche Neuregelung der Grund- und Erbschaftssteuer, eine vollständige Abschaffung des Solidaritätszuschlages sowie eine steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung.“


Erfreulich sei, dass strukturelle Veränderungen im Handwerk wie die Polarisierung in der Betriebsgröße oder der hybride Weg zur Plattformökonomie in der Zukunftsinitiative Handwerk 2025, die gemeinsam mit dem Wirtschaftsministerium verantwortet wird, unterstützend begleitet werden, so Vogel weiter.

Im Jahr 2018 hat das baden-württembergische Handwerk 101 Milliarden Euro Umsatz erzielt und 793.000 Personen beschäftigt.