Plattformökonomie

© Montri / stock.adobe.com

Hersteller, Startups und Digitalkonzerne dringen durch den Aufbau von Plattformen und die Schaffung umfassender digitaler Ökosysteme immer stärker in die Domäne des Handwerks vor und machen diesem zunehmend Wertschöpfungsanteile streitig. Die steigende Relevanz digitaler Plattformen und die wachsende Bedeutung eines intelligenten Datenhandlings für den Wettbewerb stellt die Politik, insbesondere mit Blick auf die Absicherung des Wettbewerbsprinzips, vor neue Herausforderungen. Wer über die Daten verfügt, ist im Vorteil. Unstrittig ist, dass die Quantität der Daten in Zukunft weiter zunehmen wird und damit auch deren Wettbewerbsrelevanz für die Betriebe.

Der BWHT bringt in politischen Gremien die Betroffenheit des Handwerks zur Sprache, setzt sich für die Ausgestaltung handwerksgerechter Regelungen ein und initiiert Modellprojekte, zum Beispiel im Rahmen der Zukunftsinitiative Wirtschaft 4.0. Die Information und Sensibilisierung relevanter Akteure aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung auf Landesebene steht dabei im Fokus. Über seine Kontakte bringt sich der BWHT aber auch in Berlin und Brüssel ein.

Nachrichten zur Plattformökonomie

Handwerk 2025  18.11.2019

Modellprojekt DINET ist genehmigt

Das Landeswirtschaftsministerium hat das Modellprojekt "DINET - Digitales Wertschöpfungsnetzwerk im Handwerk" genehmigt. Dieses hatte die Handwerkskammer Region Stuttgart im Rahmen der Zukunftsinitiative "Handwerk 2025" beantragt. Grundidee ist es, die Abstimmung aller am Bau Beteiligten mittels einer digitalen Plattform zu optimieren. weiterlesen

Unternehmensformen im Handwerk  11.10.2019

Genossenschaften als Zukunftsmodell

Der Baden-Württembergische Handwerkstag (BWHT) hat gemeinsam mit dem Baden-Württembergischen Genossenschaftsverband (BWGV) ein Positionspapier zum Thema „Genossenschaften als Zukunftsmodell für das Handwerk“ verabschiedet. Zentrale Forderungen: öffentliche Finanzierungsinstrumente für den Aufbau genossenschaftlicher Plattformmodelle, eine stärkere Integration der genossenschaftlichen Rechts- und Unternehmensform in die Gründungs- und Nachfolgeberatung und flankierende Landesprogramme, die die Mitarbeiterbeteiligung an Betriebsnachfolgelösungen fördern. weiterlesen

Wood Me Up  27.09.2019

Der Planungsassistent ist online

Die im Rahmen der Zukunftsinitiative Handwerk2025 aufgebaute Plattform Wood Me Up des baden-württembergischen Zimmererfachverbands wurde um ein innovatives neues Tool erweitert: Der virtuelle Planungsassistent bringt Kundenwünsche online mit den Angeboten der Fachbetriebe zusammen. weiterlesen

Plattformökonomie  04.09.2019

Plattformen sind nicht mehr wegzudenken

In einer Studie hat das Ludwig-Fröhler-Institut für Handwerkswissenschaften Onlineplattformen untersucht und in den Kontext des Handwerks gestellt. Außerdem gibt es einen Marktüberblick und einen Orientierungsrahmen für Betriebe entlang eines Lebensphasenmodells. Die Egebnispräsentation zur Studie ist online abrufbar. weiterlesen

Handwerk 2025  24.06.2019

Holzbauer starten neue Plattform

Die Zimmereibetriebe aus Baden-Württemberg und ihre Kunden bekommen eine neue Plattform: Im Herbst geht die Online-Vermittlung Wood me up an den Start. Das innovative Projekt wird im Rahmen des Zukunftsprojekts "Dialog und Perspektive Handwerk 2025" vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg unterstützt. weiterlesen

Europawahl  27.05.2019

Schnell handlungsfähig werden

"Die Ergebnisse der Europawahl – zumindest in Deutschland und Baden-Württemberg – zeigen, dass sich pro-europäische Kräfte durchgesetzt haben. Die hohe Wahlbeteiligung ist erfreulich und ein deutliches Signal: Den Menschen ist die Zukunft Europas nicht egal. Allerdings wird sich die Zusammensetzung des Europäischen Parlaments verändern; es wird schwieriger, klare Mehrheiten zu bilden", kommentiert Rainer Reichhold, Präsident des Baden-Württembergischen Handwerktags (BWHT), den Ausgang der Europawahl. weiterlesen

Plattform- und Datenökonomie  29.03.2019

Jetzt Standards für fairen Wettbewerb setzen

Der Baden-Württembergische Handwerkstag (BWHT) hat ein Positionspapier zur Plattform- und Datenökonomie verabschiedet. Zentrale Forderungen: Auf EU-Ebene müssen für digitale Plattformen die gleichen rechtlichen Mindeststandards geschaffen werden, wie es sie für stationäre Leistungen in Deutschland bereits gibt. Für die Nutzung von Daten und die entsprechenden Zugriffsrechte müssen ebenfalls einheitliche europäische Regelungen gefunden werden.  weiterlesen

Große Anfrage  04.02.2019

Zukunft des Handwerks

Die CDU-Landtagsfraktion hat eine Große Anfrage mit dem Titel "Zukunft des Handwerks in Baden-Württemberg" an die Landesregierung gerichtet. In dem Fragenkatalog geht es um die volkswirtschaftliche Bedeutung des Handwerks, um Ausbildung und Qualifikation sowie um strukturelle Herausforderungen. Der BWHT hat gegenüber dem für die Beantwortung zuständigen Wirtschaftsministerium Stellung genommen. weiterlesen

Ideenwettbewerb Transferprojekte  04.04.2018

Neues Digitalisierungsprojekt im Handwerk

Der Baden-Württembergische Handwerkstag (BWHT) ist mit seiner Projektskizze im Ideenwettbewerb Transferprojekte unter den 15 ausgewählten Projekten, die nun beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau einen Förderantrag einreichen können. In Kooperation mit dem Institut der Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement IAT der Universität Stuttgart und dem Ferdinand-Steinbeis-Institut will der Handwerkstag ein innovatives und nachhaltiges Beratungs- und Transferkonzept für digitale Geschäftsmodellinnovationen im Handwerk entwickeln und umsetzen. weiterlesen