Europapolitik

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Viele Gesetze, die Handwerker unmittelbar betreffen, haben ihren Ursprung bei der Europäischen Union (EU). Aktuelle Beispiele sind die Entsenderichtlinie, die Datenschutzgrundverordnung, das Freihandelsabkommen TTIP oder die Verhandlungen über den Brexit. Deshalb vertritt der BWHT die Interessen des baden-württembergischen Handwerks gegenüber der EU-Kommission, dem Europäisches Parlament und dem Europäischen Rat.

Eine Aufgabe der Interessensvertretung ist es, die Handwerksunternehmen in Baden-Württemberg über europapolitische Vorgänge auf dem Laufenden zu halten. Der BWHT möchte informieren und damit eine Auseinandersetzung mit EU-Themen anregen. Die Meinungen, Positionen und Ideen der baden-württembergischen Handwerker trägt er dann bei den politischen Vertretern in Brüssel vor. Ziel ist es, für das Handwerk relevante Entwicklungen früh zu erkennen und mitzugestalten.

Der Kontakt zu den europapolitischen Entscheidungsträgern und ein enges Netzwerk zu Partnern aus der Landes- und Bundespolitik helfen dabei, die Positionen des Mittelstandes erfolgreich zu vertreten. Der BWHT kämpft für:

  • Berücksichtigung der Interessen des Handwerks bei der europäischen Gesetzgebung
  • den Abbau von Handelshemmnissen innerhalb der EU
  • eine Stärkung des EU-Binnenmarkts
  • mittelstandsfreundliche Handelsabkommen
  • gute Beziehungen zu Nicht-EU-Ländern in Europa wie die Schweiz oder Norwegen
  • mehr Interesse an europapolitischen Themen